Sparda-Bank München eG
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Transparente Eigenanlagen

Keine Investitionen in

  • Waffen
  • Lebensmittelspekulation
  • Atomkraft

Transparenz bei den Eigenanlagen

Die Eigenanlagen der Sparda-Bank München sind nach streng nachhaltigen Regeln angelegt. Unter anderem sind in folgenden Fällen Investitionen durch die Sparda-Bank München ausge­schlossen:

  • Kriminelles und gesetzwidriges Verhalten
  • Zerstörung von Umweltressourcen zu Lasten der Menschen einschließ­lich kommender Generationen, insbesondere aus Gewinnstreben (u.a. Kyoto-Protokoll). Dieser Passus begründet für uns das Verbot jedweder Geldanlage in Rohstoffinvestments, insbesondere in Lebensmittelroh­stoffe.
  • Herstellung und Handel von/mit kontroversen Waffen
  • Menschenhandel
  • Missachtung von Arbeitsstandards nach ILO (Internationale Arbeitsorganisation, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Genf)
  • Nichtratifizierung des Kyoto-Protokolls bzw. entsprechender Folgedoku­mente
  • Nichtratifizierung der Biodiversitätskonvention der UNEP
  • Spekulationen, die in direktem Zusammenhang mit menschlichem Leid stehen
  • Offensichtlich anrüchige Handlungsweisen unter Ausnutzen rechtlicher Grauzonen bzw. Regelungslücken. Beispiele: Steuerflucht in jeder Form, wie Dividendenstripping oder Auslagerung von Gewinnen in Steueroasen.
iStock - kirisa99

Keinen Cent für Atomwaffen

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (International Campaign to abolish nuclear weapons) "ICAN", die im letzten Jahr den Friedensnobelpreis für ihr Engagement gegen Atomwaffen erhielt, richtet sich in einer aktuellen Kampagne gezielt an Bankkunden aus dem Genossenschaftssektor.

Unter dem Motto "Keinen Cent für Atomwaffen" fordert ICAN Bankkunden auf, sich mit ihrer Bank in Verbindung zu setzen und per Mail oder Brief den Stopp der Atomwaffen-Geschäfte der DZ Bank zu fordern.

Die Sparda-Bank München eG unterhält keine Kundenbeziehung zu Unternehmen und investiert nicht in Unternehmen, deren Kerngeschäft im Rüstungsbereich liegt. Als gemeinwohlorientiertes Unternehmen hat Nachhaltigkeit für uns einen sehr hohen Stellenwert. Daher haben wir auch bereits im Jahr 2012 die „Prinzipien für verantwortliches Investieren“ (UN PRI) unterzeichnet, die unter anderem Investitionen in Atom- oder Waffenindustrie ausschließen.

Wir unterstützen die Forderungen von ICAN. Daher haben wir die Verantwortlichen der DZ-Bank persönlich und schriftlich darum gebeten, die Standards der nachhaltigen Kreditvergabe weiter zu schärfen und Investitionen in Atomwaffen gänzlich auszuschließen.

Eigenanlagen der Sparda-Bank München eG

Transparenz heißt für uns: Vertrauen zu schaffen. Als Genossenschaftsbank steht die Sparda-Bank München für Werte ein. Seit jeher haben wir das Wohl unserer Mitglieder im Blick und nicht die Maximierung des Gewinns. So ist es für uns auch selbstverständlich, die Anlagepolitik der Eigenanlagen transparent zu gestalten.
Wir zeigen, wo wir unser Geld anlegen 
1. Anlagen bei Banken (Anleihen, Schuldscheindarlehen, Termingelder)2.341 Mio. €
- davon Pfandbriefe deutsches Recht (Anleihen unterlegt mit Hypotheken bzw. öffentlichen Schuldnern)102 Mio. €
- davon bei Instituten des genossenschaftlichen Finanzverbundes (z.B. DZ-Bank)1.985 Mio. €
- davon Schuldverschreibungen (ungedeckt)250 Mio. €
- davon nachrangige Anleihen4 Mio. €
2. Anlagen bei europäischen Unternehmen (exkl. Banken)5 Mio. €
3. EU-Länder und öffentlich rechtliche Papiere142 Mio. €
4. Guthaben bei Bausparkassen51 Mio. €
5. Fonds82 Mio. €
- davon Immobilienfonds (überwiegend in europäischen Büro-/Gewerbeimmobilien)39 Mio. €
- davon Private Equity (Unternehmensbeteiligungen)7 Mio. €
- davon Sparda München nachhaltiger Vermögensverwaltungsfonds10 Mio. €
- Sonstiges (z.B. liquide Mittel)27 Mio. €
Gesamt2.621 Mio. €

RI-Transparenzreport

Die Initiative „Prinzipien für verantwortliches Investieren“ wurde 2005 vom UN-Generalsekretariat initiiert. Mit der Unterzeichnung gehen die Teilnehmer eine öffentliche Selbstverpflichtung ein, ihre Investmentpolitik nachhaltig zu gestalten. Das bedeutet, dass die Investoren umwelt-, sozial- und Corporate-Governance-bezogene Themen bei Investment-Entscheidungen und bei ihren Aktivitäten als Anteilseigner verstärkt fördern und fordern.

Die sechs definierten Prinzipien dienen dabei als eine Art Leitfaden, die den Investoren dabei helfen sollen, diese Themen zu verankern und umzusetzen. Alle beteiligten Unternehmen nehmen an einem jährlichen Berichts- und Bewertungsprozess teil. Hierzu ist ein Fragebogen auszufüllen, der 88 Punkte enthält und im Anschluss von der PRI-Organisation geprüft wird.

Durch dieses transparente Verfahren und die anschließende unabhängige Bewertung soll verhindert werden, dass die Unternehmen nur aus Gründen des sogenannten "Green Washing" an UN PRI teilnehmen.

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