Presseinformation
11. Juni 2026
„Zam-Report“ der Sparda-Bank München zeigt: Oberbayern sehnt sich nach Gemeinschaft – doch im Alltag fehlt oft das Miteinander
- Studie zum Sparda-Bank Zamanand Festival untersucht Gemeinschaftsgefühl in München und Oberbayern
- 91 Prozent der Menschen halten Gemeinschaft für wichtig – aber nur jeder Dritte erlebt sie regelmäßig
- Digitale Kommunikation und Alltagsstress sind die größten Hürden für mehr Miteinander
München – 91 Prozent der Menschen in Oberbayern ist echte Gemeinschaft wichtig. Doch nur gut jeder Dritte (36 Prozent) erlebt sie regelmäßig im Alltag. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft damit eine deutliche Gemeinschaftslücke. Das ist das zentrale Ergebnis des neuen „Zam-Report“ der Sparda-Bank München eG. Anlässlich ihres Engagements als Hauptsponsor beim Sparda-Bank Zamanand Festival hat die Genossenschaftsbank mehr als 1.000 Menschen in Oberbayern durch das Marktforschungsinstitut YouGov befragen lassen.
Die Studie zeigt: Der Wunsch nach Nähe, Austausch und gemeinsamen Erlebnissen ist groß, Gemeinschaft entsteht jedoch immer weniger selbstverständlich. Als größte Hürden nennen die Befragten digitale Kommunikation statt persönlicher Begegnung (54 Prozent), Alltagsstress (54 Prozent), die Verschlossenheit anderer Menschen (45 Prozent) sowie Smartphones (43 Prozent). Gleichzeitig findet Gemeinschaft heute vor allem dort statt, wo Beziehungen bereits bestehen: in der Familie (68 Prozent) und im Freundeskreis (63 Prozent). „Unser Zam-Report macht sehr klar: Gemeinschaft ist kein Wert von gestern. Die Menschen wünschen sich Nähe, Austausch und gemeinsame Erlebnisse. Gleichzeitig spüren wir alle jeden Tag, dass Gemeinschaft nicht einfach von selbst passiert. Sie braucht Orte, Anlässe und Menschen, die sie möglich machen“, erklärt Peter Berger, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München eG.
Mehr Smartphone, mehr Stress, weniger Begegnung
Fehlendes Interesse ist also nicht das Problem. Vielmehr erschweren veränderte Lebensrealitäten, dass Menschen häufiger zusammenkommen. Neben digitaler Kommunikation und Alltagsstress nennen 41 Prozent der Befragten fehlende Zeit als Hürde für mehr Gemeinschaft. Besonders ausgeprägt ist dies bei jungen Menschen: Bei den 18- bis 24-Jährigen gibt fast jeder Zweite fehlende Zeit als Hindernis an – bei den über 55-Jährigen sind es nur 33 Prozent. „Gemeinschaft lässt sich nicht verordnen. Sie entsteht dort, wo Menschen offen aufeinander zugehen, Interesse zeigen und bereit sind, miteinander ins Gespräch zu kommen. Orte wie das Sparda-Bank Zamanand Festival können dafür den Rahmen schaffen – mit Leben füllen müssen wir ihn alle gemeinsam“, so Berger.
Generationen erleben Gemeinschaft unterschiedlich
Der „Zam-Report“ zeigt auch: Gemeinschaft verändert sich von Generation zu Generation. Während 43 Prozent der Babyboomer häufig Gemeinschaft erleben, sind es bei der Generation Z 33 Prozent. Gleichzeitig entstehen neue Formen des Miteinanders: 31 Prozent der Generation Z erleben Gemeinschaft auch online – bei den Babyboomern sind es lediglich drei Prozent. „Jede Generation hat ihre eigenen Wege, Gemeinschaft zu erleben. Entscheidend ist, digitale und persönliche Begegnungen nicht gegeneinander auszuspielen. Gerade junge Menschen wünschen sich echte gemeinschaftliche Erlebnisse“, sagt Berger.
Öffentliche Begegnungsorte gewinnen an Bedeutung
Heute erleben Menschen Gemeinschaft vor allem dort, wo Beziehungen bereits bestehen: in der Familie (68 Prozent) und im Freundeskreis (63 Prozent). Öffentliche Begegnungsräume spielen eine kleinere Rolle. 15 Prozent nennen Veranstaltungen und Festivals, acht Prozent den öffentlichen Raum als Orte, an denen sie Gemeinschaft erleben. Auch regionale Unterschiede fallen geringer aus als erwartet: Im Süden Oberbayerns erleben rund 41 Prozent der Befragten häufig Gemeinschaft, in München und dem direkten Umland rund 35 Prozent, im Norden und Nordosten Oberbayerns rund 36 Prozent. Entscheidend ist damit weniger der Wohnort allein, sondern ob Menschen Möglichkeiten finden, miteinander in Kontakt zu kommen.
Sparda-Bank Zamanand Festival: Wenn eine Stadt „Zam“ kommt
Wie sich Stadt anfühlen kann, wenn Menschen wirklich zusammenkommen, zeigt das Sparda-Bank Zamanand Festival. Am 20. und 21. Juni verwandelt sich die Ludwigstraße in München in einen offenen Stadtraum – ohne Eintritt, ohne Konsumzwang und ohne Hürden. Besucherinnen und Besucher können gemeinsam erleben, mitmachen, diskutieren und Zukunftsideen entdecken. „Für uns als Genossenschaftsbank ist das mehr als ein Sponsoring. Gemeinschaft gehört seit jeher zu unserem Selbstverständnis. Sie entsteht dort, wo Menschen etwas miteinander teilen und gemeinsam gestalten. Das Sparda-Bank Zamanand Festival macht genau dieses Gefühl sichtbar“, erklärt Berger.
Über den Zam-Report
Für den „Zam-Report“ der Sparda-Bank München eG wurden im Mai 2026 insgesamt 1.073 Erwachsene aus dem Regierungsbezirk Oberbayern befragt. Die Erhebung untersucht, welche Bedeutung Gemeinschaft heute für die Menschen hat, wo sie erlebt wird und welche Voraussetzungen es braucht, damit mehr Miteinander entstehen kann.